Es gibt keinen offiziellen MCP-Server der Checkmk GmbH. Checkmk 2.5 hat im April 2026 die Funktion „Explain with AI” gebracht, die aber in der Checkmk-GUI läuft, auf die Cloud Edition beschränkt ist und von einem externen Agenten nicht aufgerufen werden kann. Alles, was ein KI-Agent heute steuern kann, kommt aus Community-Projekten, von einem kommerziellen Hosted-Dienst oder von einem Gateway.
Diese Seite listet alle fünf MCP-Optionen, die wir finden konnten, und stellt sie über zehn Dimensionen nebeneinander. Wir stellen eine davon selbst her — deshalb sind die Regeln unten wichtig: keine Scores, keine Sterne, kein Ranking. Jede Zelle nennt eine Tatsache und verlinkt den Beleg.
Die eigentliche Wahl ist nicht die Toolzahl, sondern der Zuschnitt des Zugangs: ein kleiner Checkmk-spezifischer Agenten-Connector, ein gehosteter Endpunkt ohne eigenen Betrieb — oder eine Governance-Schicht über Checkmk und weitere Systeme. Mit Stand 15. August 2026 sieht das Feld so aus — fünf MCP-Optionen, dazu drei benachbarte Projekte: zwei ohne MCP-Schnittstelle und ein angekündigter Server, der nicht mehr überprüfbar ist. Jede Aussage in der Tabelle fasst belegte Zellen der Vergleichsmatrix unten zusammen.
Rein lesender Statuszugriff, ohne dass man etwas falsch einstellen muss — und der einzige dedizierte Server hier, der als zentraler HTTP-Dienst laufen kann
Nein — bewusst nur lesend; acht Tools sind die gesamte Fläche
Gar kein Schreiben; Repository im März 2026 angelegt und am selben Tag zuletzt aktualisiert
Schreiben gegen ein Checkmk, ohne einen Dienst zu betreiben — ein Python-Prozess, den der LLM-Client startet
Ja — die breiteste Schreibabdeckung unter den Optionen ohne eigenen Dienst
Selbstauskunft Alpha; letzter Commit August 2025
Doku-Review
Nach dokumentierter Fläche deckt ToolMesh + Checkmk-DADL mehr der Checkmk-REST-API ab als jede andere Option hier — 146 Tools über 63% der Endpunkte, die einzige veröffentlichte Messung unter den fünf, einschließlich Event Console, Business Intelligence und breiter Setup-Abdeckung. Der Checkmk MCP Server ist der einzige einfache lokale Prozess, der Event-Console-Abdeckung dokumentiert.
Ein bewusst kleiner, rein lesender MCP-Server: acht Tools für Hosts, Services, Downtimes, Ordner und Tags. Unter den dedizierten Checkmk-Servern hier ist er der einzige, den man selbst als zentralen HTTP-Dienst betreiben kann — mit optionaler OAuth-2.0-JWT-Prüfung — statt als Subprozess je Nutzer. Repository im März 2026 angelegt und am selben Tag zuletzt aktualisiert.
37 Tools in acht Kategorien und die breiteste Abdeckung der Checkmk-Spezialsysteme in dieser Liste: Event Console, Metrics API und Business Intelligence sind alle angebunden. Selbstbeschreibung „production ready"; der letzte Commit stammt aus September 2025.
Die einzige gehostete, kommerziell betriebene Option: 68 vorgefertigte Aktionen hinter einem StackOne-Endpunkt, OAuth-Tokenaustausch, -Speicherung und -Erneuerung übernimmt der Anbieter. Funktional ist es das, was hier einem Gateway am nächsten kommt — die einzige weitere Option mit dynamischer Tool-Discovery, einem Code Mode und einem Klassifikator für Prompt Injection in Tool-Antworten. Keine Installation, aber Checkmk-Credentials und Monitoring-Daten laufen durch die Infrastruktur von StackOne.
Kein Checkmk-spezifischer Server, sondern ein selbst gehostetes Gateway, das eine deklarative YAML-Beschreibung der Checkmk-REST-API liest — 146 Tools plus drei Composites, 63% der API-Fläche, seit dem 14. August 2026 einschließlich Event Console und Business Intelligence. Governance (Autorisierung je Tool, serverseitige Credentials, Output-Policies, Audit) kommt vom Gateway, nicht vom Connector. Weiter offen: HW/SW-Inventur, Agent Registration, DCD, LDAP-Verbindungen und historische Event-Console-Events, die Checkmk nur auf einer unstable-API-Version anbietet.
Das sichtbarste Community-Projekt — im Checkmk-Forum angekündigt, wo Checkmk-Mitarbeiter positiv reagierten. Unter den Optionen, die als einfacher lokaler Prozess laufen, dokumentiert sein README Schreibzugriff über die meisten Checkmk-Konfigurationsobjekte: Hosts, Ordner, Regeln, Benutzer, Tags und Massenanlage von Hosts. StackOne und ToolMesh, die als Dienst laufen, dokumentieren Schreibzugriff über mehr Objekttypen. Eine Toolzahl nennt vibeMK nicht — das ist also aus den dokumentierten Funktionsbereichen gelesen, keine gemessene Fläche. Das README bezeichnet es als Alpha, der letzte Commit stammt aus August 2025.
Zeilen sind die zehn Dimensionen, Spalten die Optionen. Die Tabelle scrollt horizontal. Hochgestellte Zahlen verlinken den Beleg zur jeweiligen Zelle.
„Nicht dokumentiert” heißt: Die von uns geprüften Quellen sagen dazu nichts — nicht, dass die Funktion fehlt. Wer eines dieser Projekte pflegt und einen Fehler findet, eröffnet ein Issue — wir korrigieren die Datendatei.
68 Aktionen insgesamt; die CRUD-Filter des Anbieters decken davon 49 ab (12 create, 15 read, 11 update, 11 delete), die restlichen 19 sind nicht aufgeschlüsselt 3
Auf einer Community-(Raw-)Edition verifiziert, einschließlich Event Console und BI, die Checkmk für alle Editionen registriert; CEE-only-Endpunkte wie Agent Bakery und Signaturschlüssel sind nicht abgedeckt 4
Raw = Basisfunktionen; BI, Agent Bakery und Metriken unter Enterprise/Cloud gelistet 5
Bringt einen Klassifikator mit (StackOne Defender, Apache-2.0, Anbieterangabe F1 90,8%); ob er auf diesem Connector standardmäßig aktiv ist, ist nicht dokumentiert 13
Kein Klassifikator mitgeliefert; Antworttext lässt sich in einer Output-Gate-Post-Policy prüfen, standardmäßig tut das keine 11
68 Aktionen, aber Tool-Discovery und ein „Code Mode", der rohe Antworten in einer Sandbox hält, drücken den geladenen Kontext — laut Anbieter massive Token-Einsparungen 15
146 Tools, aber Code Mode ersetzt den Katalog durch zwei Meta-Tools und hält den geladenen Kontext nahezu konstant — massive Token-Einsparungen, die genaue Rate hängt vom Anwendungsfall ab 16
Explizit — Tools zum Auflisten und Aktivieren von Pending Changes plus ein Composite, das sie anwendet; die Trennung Monitoring/Setup ist für das Modell dokumentiert 4
Ein Gateway, das die Checkmk-REST-API spricht, erreicht nie mehr als das, was diese API hergibt. Einiges in Checkmk liegt außerhalb davon — dort gewinnt ein eigens gebauter Server oder ein Checkmk-Plugin immer:
Livestatus. Der Monitoring-Kern antwortet auf einem Socket, nicht über REST. Für große oder häufige Statusabfragen ist Livestatus drastisch günstiger und bietet Spalten und Filter, die die REST-Schicht nicht nach außen gibt. Ein dedizierter Server kann diesen Socket direkt öffnen, eine REST-basierte Option nicht.
Die Event Console.mkeventd hat ein eigenes Protokoll, und die REST-Fläche für Events ist nur teilweise vorhanden: Aktuelle Events lassen sich auflisten, quittieren und archivieren, historische Events gibt Checkmk jedoch ausschließlich auf einer als unstable markierten API-Version heraus, die keine der hier gelisteten REST-basierten Optionen erreicht. Die aktuelle Seite decken zwei Optionen ab.
Business Intelligence. BI-Aggregationen werden serverseitig kompiliert. Sie sinnvoll zu lesen heißt, den Aggregationsbaum zu verstehen, nicht bloß JSON abzuholen.
Das Dateisystem der Site und das cmk-CLI. Entwicklung von Check-Plugins, Local Checks, Interna des Agent Baking, omd-Operationen und Konfigurationsdateien erreicht man über SSH oder auf der Site, niemals über REST.
Benachrichtigungen und Events als Strom. Checkmk stößt Benachrichtigungen über Notification-Handler an. Es gibt kein REST-Abo zum Pollen — alles Ereignisgetriebene muss als Handler in Checkmk laufen.
Performance-Daten über lange Zeiträume. Monate an Metriken durch die REST-API zu ziehen ist weit teurer, als die RRDs dort zu lesen, wo sie liegen.
Wer einen dieser Fälle hat, ist mit einem REST-Gateway grundsätzlich falsch bedient — unabhängig davon, wer es baut.
Ein Gateway rechnet sich, wenn Checkmk nicht das einzige System im Bild ist:
Fragen über Systemgrenzen hinweg. „Welche Hosts sind in Checkmk kritisch, und wem gehören sie laut NetBox?” ist ein Agenten-Zug gegen einen Endpunkt statt zweier Connectoren, die einander nicht sehen. Die öffentliche DADL-Registry führt Stand August 2026 30 APIs mit über 4.000 Tools — das zweite System ist also oft schon beschrieben.
Ein Ort für Credentials. Das Automation-Secret liegt serverseitig und wird zur Aufrufzeit injiziert, statt in der Client-Konfiguration jedes Operators zu stehen.
Ein Autorisierungsmodell und ein Audit-Trail über alle angebundenen Systeme statt Konventionen je Connector.
Kontext-Ökonomie im Großen. 146 Checkmk-Tools sind viel Schema für ein Modell; ein Katalog, der flach bleibt, zählt umso mehr, je mehr Systeme dazukommen. Das ist allerdings nicht unser Alleinstellungsmerkmal — StackOne löst dasselbe Problem für seinen gehosteten Katalog.
Der ehrliche Trade-off: Ein Gateway ist eine zusätzliche Komponente, die betrieben, überwacht und verfügbar gehalten werden muss — und es zahlt sich erst aus, wenn mehr als ein System dahinter hängt. Wer nur Checkmk anbinden wird und lesende Statusabfragen braucht, fährt mit einem kleinen dedizierten Server schlanker. CheckMCP gibt es, und es sind acht Tools.
Der maschinenlesbare Coverage-Report für unsere Option — jedes Tool, seine Zugriffsstufe und welche Teile der Checkmk-REST-API abgedeckt sind und welche nicht — steht unter dadl.ai/d/checkmk. Er weist 146 Tools plus drei Composites aus, 63% von etwa 230 Endpunkten, mit ausdrücklich benannten Lücken.
Nein. Stand August 2026 hat die Checkmk GmbH keinen MCP-Server veröffentlicht. Checkmk 2.5 hat im April 2026 die Funktion „Explain with AI" ergänzt, die aber in der Checkmk-GUI läuft, auf die Cloud Edition beschränkt ist und von einem externen KI-Agenten nicht aufgerufen werden kann. Als vibeMK im August 2025 im Checkmk-Forum vorgestellt wurde, antwortete ein Checkmk-Mitarbeiter, dass intern an KI-Initiativen gearbeitet werde — ohne einen MCP-Server anzukündigen.
Kann ein KI-Agent über MCP in Checkmk schreiben oder nur lesen?
Beides, je nach Option. CheckMCP ist bewusst nur lesend. Die anderen vier unterstützen Schreibzugriffe in unterschiedlicher Tiefe: Der Checkmk MCP Server dokumentiert Downtimes und Acknowledgements, vibeMK, StackOne und ToolMesh dokumentieren darüber hinaus Konfigurationszugriffe wie das Anlegen von Hosts und Ordnern oder das Bearbeiten von Regeln. Zu beachten: Checkmk trennt zwei Welten. Monitoring-Aktionen wie Downtimes wirken sofort, Setup-Änderungen werden als Pending Changes vorgemerkt und tun nichts, bis sie aktiviert werden.
Welche Option deckt Event Console und Business Intelligence ab?
Zwei davon. Der Checkmk MCP Server (jlk/checkmk-llm-server) dokumentiert Abdeckung von Event Console, Metrics API und Business Intelligence. Das ToolMesh-Checkmk-DADL hat beides am 14. August 2026 ergänzt — sieben Event-Console- und vierzehn BI-Tools, verifiziert gegen eine laufende Checkmk-2.5.0p11-Site. vibeMK führt BI und Agent Bakery als Enterprise-Features, obwohl Checkmk BI und Event Console tatsächlich für jede Edition registriert, Raw eingeschlossen. CheckMCP deckt keines von beidem ab. Eine Grenze gilt für alle: Historische Event-Console-Events gibt Checkmk nur auf einer als unstable markierten API-Version heraus, keine REST-basierte Option erreicht sie.
Wo landen meine Checkmk-Credentials?
Das ist einer der deutlichsten Unterschiede zwischen den Optionen. vibeMK und der Checkmk MCP Server lesen das Secret des Automation-Users aus der Konfiguration des LLM-Clients oder einer .env-Datei auf dem Rechner des Operators. CheckMCP liest es aus einer YAML-Datei auf dem Host, auf dem es läuft. StackOne speichert und erneuert das Credential in der eigenen Cloud, und die Monitoring-Daten laufen durch die Infrastruktur von StackOne. ToolMesh hält es serverseitig im Gateway und injiziert es zur Aufrufzeit, sodass es nie in einer Client-Konfiguration auftaucht.
Funktioniert das mit einem selbst gehosteten Checkmk hinter einer Firewall?
Die vier selbst gehosteten Optionen ja, weil sie im eigenen Netz laufen. Für den gehosteten StackOne-Connector ist das nicht dokumentiert, und ein vom Anbieter betriebener Endpunkt braucht einen Weg, die eigene Checkmk-Site zu erreichen.
Welche Checkmk-Versionen werden unterstützt?
Das variiert und ist relevant. CheckMCP ist gegen Raw Edition 2.3.0p23 getestet. Der Checkmk MCP Server verlangt 2.4.0 oder neuer. vibeMK meldet volle Unterstützung für 2.4.x und 2.3.x, ältere Releases ungetestet und 1.6 nicht unterstützt. Das ToolMesh-DADL zielt auf 2.4 und 2.5 und wurde auf 2.5.0p11 live verifiziert. StackOne dokumentiert keine Versionsunterstützung.
Ab hier Referenzteil — die benachbarten Projekte, Methodik und Offenlegung, Changelog und Belege. Für die Entscheidung oben braucht es nichts davon; hier steht die Evidenz.
In Checkmk 2.5 (April 2026) eingebaut und auf die Cloud Edition beschränkt. Es erklärt Alarme in der Checkmk-GUI; es ist kein MCP-Server und kann von einem externen Agenten nicht aufgerufen werden.
Ein kommerzielles KI-Assistenz-Plugin für die Checkmk-GUI von Lynxmind mit Bring-your-own-LLM-Modell. Es spricht direkt mit LLM-APIs und beherrscht kein MCP.
In einem Blogpost von 2025 samt pip-install-Befehl angekündigt, das verlinkte GitHub-Repository liefert am 13.08.2026 jedoch HTTP 404 — es war nichts überprüfbar. Hier gelistet, damit die Lücke dokumentiert ist.
Offenlegung. Diese Seite wird von der Dunkel Cloud GmbH herausgegeben, die ToolMesh herstellt — eine der fünf gelisteten Optionen. Wir haben ein offensichtliches Interesse daran, wie das aussieht. Die Gegenmaßnahmen sind strukturell: Die Optionen stehen alphabetisch, jede Zelle trägt einen Beleg-Link, keine Zelle enthält Score oder Ranking, und die beiden „Wann…”-Abschnitte oben benennen die Fälle, in denen unsere Option das falsche Werkzeug ist.
Wie die Fakten erhoben wurden. Aus dem jeweils eigenen Repository, README und der eigenen Dokumentation, gelesen am 13. August 2026. Repository-Metadaten — Lizenz, letzter Commit, Sterne und Forks — stammen vom selben Tag aus der GitHub-API. Wo ein Projekt etwas nicht angibt, steht „nicht dokumentiert” statt einer Vermutung.
Bei gehosteten Produkten heißt das: die Plattform-Dokumentation, nicht nur die Seite des jeweiligen Connectors. Eine Connector-Seite beschreibt den Connector; Fähigkeiten, die für das ganze Produkt gelten — Tool-Discovery, der Umgang mit Antworten, die Prüfung auf eingeschleusten Inhalt — stehen woanders. Wer nur die Connector-Seite liest, stellt solche Produkte zu schwach dar, und zwar genau in den Bereichen, in denen ein Gateway seine Stärke reklamieren würde.
Prüftiefe. Die vier Optionen, die wir nicht selbst pflegen, sind Doku-Auswertung, nicht Testergebnis — gelesen, nicht gestartet. Anbieterangaben, die wir nicht selbst nachzählen können, werden als solche zitiert. Unser eigener Eintrag ist die Ausnahme: Das Checkmk-DADL wurde am 13. August 2026 mit vollem Schreibzyklus gegen eine Checkmk-2.5.0p11-Site live verifiziert und am 14. August nach der Ergänzung von Event Console und BI erneut. Die Maintainer der gelisteten Projekte wurden mit der Veröffentlichung dieser Seite benachrichtigt; Korrekturen landen in der Datendatei.
Korrekturen und Ergänzungen. Die Matrix lebt als eine YAML-Datei im Repository dieser Website; das Website-Repository selbst ist privat, Korrekturen laufen deshalb als Issue im öffentlichen ToolMesh-Repository. Eine Tatsache korrigieren oder eine übersehene Option ergänzen: ein Issue genügt. An die Maintainer: Wenn wir euer Projekt falsch dargestellt haben, ist das ein Bug, und wir beheben ihn.
Erstveröffentlichung. Fünf MCP-Optionen über die zehn Dimensionen verglichen, dazu drei benachbarte Projekte: zwei ohne MCP-Schnittstelle und ein angekündigter Server, der nicht überprüfbar war. Fakten aus dem jeweils eigenen Repository und der eigenen Dokumentation; unser eigener Eintrag zusätzlich gegen eine laufende Checkmk-2.5.0p11-Site verifiziert.